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Sport im sommer: so machst du es richtig

Sport im Sommer: So machst du es richtig

Sport im Sommer
Letzte Aktualisierung:
Do., 5. Aug. 2021
Kry Arzt Dr. Samuel Menon verrät, was du beim Training an heißen Tagen beachten solltest

Bei wärmerem Wetter und längeren Tagen macht Sport an der frischen Luft gleich doppelt so viel Spaß. Aber heiße Temperaturen und direkte Sonne können auch zu Gesundheitsrisiken führen.

„Sport ist in der Regel eine positive Beanspruchung für den Körper“, erläutert Dr. Menon. „Aber bei Hitze und vor allem, wenn man nicht ausreichend trinkt, wird der Körper – und damit auch die körpereigenen Abwehrmechanismen – übermäßig beansprucht, was zu Hitzeerschöpfung, oder im schlimmsten Fall, zu einem Hitzschlag führen kann.”

Was passiert im Körper, wenn wir bei wärmeren Temperaturen Sport treiben?

„Beim Sport steigt der Bedarf an Sauerstoff. Der Atem wird daher schneller und das Herz pumpt mehr Blut durch den Körper, um die Muskeln zu unterstützen. Als Folge produziert der Körper mehr Wärme und die Körpertemperatur steigt. Um unsere Körpertemperatur zu regulieren, weiten sich die Blutgefäße, wodurch eine größere Oberfläche für den Wärmeverlust entsteht, und man schwitzt stärker“, erklärt Dr. Menon.

Wenn der Schweiß verdunstet, leitet er die Wärme ab. Halten wir uns in der Sonne oder in einer heißen Umgebung auf, muss unser Körper noch mehr tun, hauptsächlich indem er mehr schwitzt.'

Wie kann ich im Sommer sicher Sport treiben?

Hier sind einige einfache Möglichkeiten, wie du auch bei heißen Temperaturen sicher Sport treiben kannst:

1. Achte gewissenhaft darauf, dass du genug trinkst

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist sehr wichtig, wenn du in der Hitze Sport treibst. Trink eine Extraportion Wasser, bevor du mit dem Training beginnst. Während du Sport treibst, musst du ausreichend trinken, denn Schwitzen bedeutet Wasserverlust, und den musst du wieder ausgleichen.

2. Verwende Sonnenschutzmittel

Wer Sport im Freien treibt, braucht immer einen guten Sonnenschutz. Ein Sonnenbrand erhöht nicht nur das Hautkrebsrisiko, sondern kann auch die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, sich wieder abzukühlen. Am besten trägst du bereits 20 bis 30 Minuten, bevor du rausgehst, ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auf.

3. Meide die Mittagszeit

Versuche in den heißen Sommermonaten das Training auf den Morgen oder die späten Abendstunden zu verlegen. Die heiße Mittagszeit solltest du in jedem Fall vermeiden. Bevorzuge nach Möglichkeit schattige Plätze und Strecken unter Bäumen. So vermeidest du, dich der direkten Sonne auszusetzen und eine Überhitzung oder einen Sonnenstich zu riskieren. Nimm dir genug Zeit für Pausen, trinke häufig zwischendurch und kühle dich ab.

4. Wähle die richtige Kleidung

Dein Trainingsoutfit sollte den Körper möglichst kühl und trocken halten. „Am besten ist atmungsaktive, helle und leichte Kleidung. Dadurch verdunstet der Schweiß auf der Haut besser und das kühlt wiederum den Körper ab“, erklärt Dr. Menon. „Kleidung sollte locker sitzen, bei zu enger Kleidung kann der Körper nicht so effektiv abkühlen“

5. Gib deinem Körper Zeit, sich anzupassen

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit beeinflussen dein Workout. Daher ist es wichtig, genau auf deinen Körper zu hören. Es kann ein paar Wochen dauern, bis sich dein Körper angepasst hat. Beginne also langsam mit einem kürzeren und weniger intensiven Training. Sobald sich der Körper an die Hitze gewöhnt hat, reagiert er möglicherweise besser darauf. Vielleicht beginnst du schon früher zu schwitzen, wodurch sich dein Körper besser abkühlt. Mit der Zeit geht auch deine Herzfrequenz während des Trainings nicht mehr ganz so hoch.

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