Die richtige Pflege für trockene Haut

Die richtige Pflege für trockene Haut – Titelbild
Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2020

Viele Menschen leiden unter trockener Haut, was manchmal auch mit Juckreiz oder Entzündungen verbunden ist. Zudem begünstigt trockene Haut die Faltenbildung. Die gute Nachricht: Du kannst selbst eine Menge dafür tun, um deine Haut weich und geschmeidig zu machen.

Ursachen für trockene Haut

Trockene Haut kann (leider) eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen haben. Folgendes kann für ein Austrocknen der Haut sorgen:

  • Wettereinflüsse, z. B. Kälte, Hitze, UV-Strahlung und trockene Heizungsluft
  • Dehydration, z. B. durch vermehrtes Schwitzen oder Durchfall
  • Vitamin- oder Mineralstoffmangel, z. B. Zinkmangel
  • Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Hautkrankheiten, z. B. Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Andere Krankheiten, z. B. Diabetes mellitus
  • Hormonelle Veränderungen, z. B. die Wechseljahre
  • Psychische Belastungen, z. B. Stress
  • Bestimmte Medikamente, z. B. kortisonhaltige Cremes und Diuretika
  • Schadstoffe in Textilien, Reinigungsmitteln und Kosmetik

Nicht zuletzt unterliegt unsere Haut, wie alle Organe, einem natürlichen Alterungsprozess. Im Laufe der Jahre nehmen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut bei jedem Menschen ab, die jugendliche Hautelastizität lässt nach – eine trockenere Haut und vermehrte Faltenbildung sind die Folge.

5 Tipps gegen trockene Haut

Wenn trockener Haut keine schwerwiegenden Ursachen zugrunde liegen, lässt sich ihr Zustand mit einfachen Maßnahmen oft deutlich verbessern. Hier die besten Ratschläge unserer Ärzte:

Tipp 1: Ausreichend trinken. Das tut nicht nur der Haut, sondern praktisch allen Systemen im Organismus gut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Patienten, am Tag etwa 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

Tipp 2: Seltener waschen. Beim Kontakt mit Wasser wird der Haut Fett entzogen, was sie austrocknet. Natürlich ist Händewaschen wichtig. Aber Duschen oder Baden solltest du besser nur kurz, nicht zu heiß und nicht zu oft.

Tipp 3: Sanfte Pflegeprodukte verwenden. Zum Waschen der Hände und des Gesichts am besten ein mildes, parfümfreies und pH-neutrales Waschgel nutzen. Zum Duschen eignet sich ein sanftes Duschöl.

Tipp 4: Regelmäßig eincremen. Regelmäßig bedeutet: mehrfach täglich und nicht erst dann, wenn die Haut bereits spannt. Besonders gut gegen sehr trockene oder bereits rissige Haut sind Cremes mit Harnstoff, etwa mit 5–10 % Urea.

Tipp 5: Extreme Einflüsse abmildern. UV-Schutz ist praktisch das ganze Jahr über angebracht. Im Winter schützt eine fetthaltige Creme vor der Kälte. Auch ein Gesichtsschutz kann dann sinnvoll sein, Handschuhe sowieso.

Wann musst du zum Arzt?

Die oben angeführte Ursachenliste lässt es bereits vermuten: Trockene Haut ist nicht immer harmlos. Wenn dein Hautzustand sich trotz intensiver Pflege nicht bessert oder du sehr unter darunter leidest, solltest du einen Arzt zu Rate ziehen. Dies gilt vor allem, wenn noch weitere Symptome wie z. B. Schwindel, Schlafstörungen oder ein deutlicher Gewichtsverlust hinzukommen. Auch ein Hautausschlag sollte stets ärztlich abgeklärt werden.

Bei KRY kannst du dem Arzt deine Haut nicht nur im Videogespräch zeigen, sondern ihm auch Fotos zukommen lassen, die du in aller Ruhe vorab zu Hause aufnehmen kannst. Der Arzt hilft dir bei dabei, die Ursache deiner Hautbeschwerden zu identifizieren, und verschreibt dir gegebenenfalls ein Medikament, das gegen trockene Haut hilft. Die KRY App kannst du im App Store oder bei Google Play herunterladen.

Letzte Aktualisierung:
14. Mai 2020