COVID-19

5 Strategien für die häusliche Isolation

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Letzte Aktualisierung: 08:00 31. März 2020

In Zeiten der Corona-Pandemie ist die häusliche Isolation absolut nützlich und sinnvoll. Wer zu Hause bleibt, hilft nicht nur sich selbst, sondern auch vielen anderen. Wir finden: Allein dieser Gedanke macht das Ganze schon ein klein wenig erträglicher.

Lies hier, was du sonst noch tun kannst, um mit dieser ungewohnten Situation besser umgehen zu können.

Warum ist es sinnvoll, jetzt zu Hause zu bleiben?

Durch die Verlagerung ins Häusliche sollen persönliche soziale Kontakte so weit wie möglich minimiert werden. Damit sinkt die Gefahr, sich selbst oder andere mit dem Coronavirus anzustecken. Das ist vor allem deshalb wichtig, da zu viele Patienten, die alle gleichzeitig krank sind, das Gesundheitssystem schnell überlasten können. Eine adäquate medizinische Versorgung wäre dann nicht mehr gewährleistet. Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Artikel zur Infektionskurve.

Eine Zeit der Herausforderungen

Zu Hause ist es am schönsten? Nicht, wenn man die eigenen vier Wände gezwungenermaßen nicht verlassen darf. Die häusliche Isolation bringt ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich, von Zukunftsängsten über Langeweile bis hin zu unausgesprochenen oder auch offen ausgetragenen Konflikten in der Familie. Vor allem die psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen. Momentan kann niemand genau sagen, wie lange die Krise noch anhält. Gerade deshalb lohnt es sich, einige bewährte Strategien zu nutzen, um diese Ausnahmesituation so gut wie möglich zu meistern.

Strategie #1: Gib deinem Tag Struktur

Feste Zeiten für Essen, Schlafen und Arbeiten geben Sicherheit und helfen so dabei, das Gefühl von Stress und Überforderung zu verringern. Konkret bedeutet das: Stell dir morgens den Wecker. Behalte, soweit möglich, bewährte Rituale bei, beispielsweise die Mittagspause. Und wenn der Arbeitstag vorbei ist, solltest du auch wirklich aufhören zu arbeiten und etwas anderes tun. Auch wenn du in einigen Punkten eingeschränkt bist – ein planmäßiges Vorgehen gibt dir das Gefühl, weiterhin die Kontrolle über dein Leben zu haben.

Strategie #2: Beschränke deinen Nachrichtenkonsum

Natürlich sollst du dich weiter regelmäßig informieren. Dein Medienkonsum sollte aber weder exzessiv noch wahllos sein. Eine Überdosis negativer Nachrichten schafft nur Angst und Unsicherheit, Panikmache ist jetzt nicht angebracht. Ob Fernsehen, Internet oder Social Media: Wähle gezielt seriöse und zuverlässige Quellen, die neutral informieren und Orientierung geben. Übrigens: Bei KRY richten wir uns bei allem, was wir tun, streng nach den Leitlinien nationaler und internationaler Behörden.

Strategie #3: Bleib in Bewegung

Bleib aktiv! Wo keine Ausgangssperre herrscht, darfst und solltest du weiterhin an die frische Luft gehen, etwa zum Spazierengehen oder zum Joggen. Gruppenaktivitäten gilt es dabei natürlich zu vermeiden. Zusätzlich kannst du aus deinem Zuhause ein kleines Fitnessstudio machen: Im Internet findest du jede Menge kostenloser Angebote für ein angeleitetes Training ohne Geräte, z. B. Yogaunterricht. Körperliche Ertüchtigung macht gute Laune und stärkt dein Immunsystem. Was du sonst noch für deine Abwehrkräfte tun kannst, kannst du in diesem Magazinartikel nachlesen.

Strategie #4: Teile dich mit

Es ist okay, angesichts der aktuellen Lage auch mal schlecht drauf zu sein. Ebenso ist es vollkommen normal, dass verstärkt Konflikte auftreten, wenn Menschen auf engstem Raum viel Zeit miteinander verbringen. Wichtig ist, dass du negative Emotionen wie Anspannung oder Hilflosigkeit nicht in dich hineinfrisst. Lass sie zu und sprich mit deinem Umfeld darüber – besser als Grübeln ist das allemal. Höre auch anderen zu, wenn sie von ihren Problemen erzählen. Der offene Austausch schafft eine enge zwischenmenschliche Verbindung und bringt oft schon eine gewisse Erleichterung.

Strategie #5: Pflege deine Kontakte

Auch wenn du alleine lebst: Die häusliche Isolation muss nicht das Ende deines Soziallebens bedeuten. Natürlich kannst du viele Freunde, Verwandte und Kollegen derzeit nicht persönlich treffen. Du kannst sie aber telefonisch sprechen, bei Skype sehen oder per WhatsApp erreichen. Frage einfach nach, wie es ihnen in der aktuellen Situation geht – jeder freut sich über aufrichtiges Interesse. Durch einen einfachen Video-Chat kannst du das Gefühl der Einsamkeit durch ein Gefühl der Verbundenheit ersetzen.

Nicht vergessen: Es gibt ein Danach

Denk daran: So belastend die Lage im Moment auch sein mag – es wird nicht immer so bleiben. Die Zeit der häuslichen Isolation wird irgendwann ein Ende finden. Indem du jetzt zu Hause bleibst, trägst du dazu bei, dass das eher früher als später passiert. Und es spricht nichts dagegen, schon jetzt ein paar tolle Unternehmungen für die Zeit nach Corona zu planen!

Letzte Aktualisierung:
08:00 31. März 2020