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Corona Impfung in Arztpraxen

Corona-Impfung in Arztpraxen

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Letzte Aktualisierung:
Di., 11. Mai 2021
Das Tempo hat deutlich zugelegt, seit die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen impfen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Impfung in der Praxis.

Am 6. April starteten die ersten Impfungen in den Hausarztpraxen, nachdem bislang vor allem in den Impfzentren und Seniorenheimen geimpft wurde. Außerdem sollen größere Impfstoff-Lieferungen kommen, was die Impfungen in Deutschland zusätzlich vorantreibt. Die erste gute Nachricht: Laut Bundeskanzlerin Merkel kann die festgelegte Impfreihenfolge spätestens im Juni aufgehoben werden. Somit können wir alle ab Juni auf einen Impftermin hoffen.

Wie läuft das Impfen in den Arztpraxen?

Die Impfkampagne macht große Sprünge, seit die 65.000 Hausärztinnen und Hausärzte im Boot sind. In den ersten beiden Aprilwochen wurden genauso viele Menschen geimpft wie im gesamten ersten Quartal. Am 28. April wurden erstmals 1 Millionen Impfungen an einem Tag verabreicht, also knapp 1 % der deutschen Bevölkerung geimpft.

Den aktuellen Fortschritt der Impfungen in Deutschland kannst du auf dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums verfolgen.

Welche Impfstoffe werden in den Praxen verimpft?

Aktuell erhalten die Arztpraxen die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca. Die Zahl der Impfdosen, die die Ärztinnen und Ärzte bestellen können, kann von Woche zu Woche variieren. In der Woche vom 3. bis 9. Mai lag sie bei 36 Dosen BioNTech und 50 Dosen AstraZeneca pro Praxis. Der Impfstoff von Moderna kann wegen den besonderen Anforderungen beim Transport nur in den Impfzentren verimpft werden. Noch im Mai sollen die Arztpraxen erstmals eine Lieferung von Johnson & Johnson Impfstoffen bekommen.

Hier findest du weitere Infos zu den Impfstoffen von BioNTech, AstraZeneca, Moderna und Johnson & Johnson.

Wie bekomme ich einen Impftermin?

Aktuell ist der Impfstoff noch knapp. Bei den Hausärztinnen und Hausärzten gilt daher grundsätzlich weiter die Impfreihenfolge. Für den AstraZeneca Impfstoff ist die Priorisierung aber bereits bundesweit aufgehoben. So soll sichergestellt werden, dass keine Restdosen im Müll landen.

Nun können sich also theoretisch alle Erwachsenen mit AstraZeneca impfen lassen. Impfwillige können sich zum Beispiel per E-Mail oder Anruf bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten melden und nach einer Corona-Impfung fragen. Da der Ansturm auf die impfenden Hausarztpraxen aktuell sehr groß ist, müssen Interessierte noch viel Geduld mitbringen. Da aber auch Fachärztinnen und Fachärzte impfen, kannst du zum Beispiel bei deiner Frauenärztin, deinem Dermatologen oder deiner Orthopädin nachfragen.

Schon im Juni soll aber die Priorisierung bei den Impfungen aufgehoben werden können, so Kanzlerin Merkel. Im zweiten Quartal erwartet Deutschland 80 Millionen Impfdosen, 50 Millionen davon allein von BioNTech/Pfizer.

Was ist mit den Privatversicherten?

Aktuell bekommen Privatärztinnen und -ärzte keine Impfstoffe geliefert. Privatversicherte können sich aber auch in den Kassenarztpraxen und den Impfzentren impfen lassen. Die Covid-19-Impfung ist auch für Privatversicherte kostenlos und wird von den impfenden Kassenärztinnen und -ärzten direkt abgerechnet. Die Voraussetzung für eine Impfung ist wie bei allen anderen, dass genug Impfstoff vorhanden ist.

Wie geht es mit den Impfungen weiter?

Im Mai sollen die Arztpraxen pro Woche 1,6 Millionen Impfdosen von BioNTech/Pfizer bekommen. Hinzu kommen wöchentlich 1 Million AstraZeneca-Dosen.

Ab dem 7. Juni sollen auch Betriebsärztinnen und -ärzte impfen. Pro Woche sollen dann mindestens 500.000 Beschäftigte über die Firmen geimpft werden. Im Juni soll BioNTech/Pfizer mehr als 3 Millionen Dosen an Arztpraxen sowie Betriebsärztinnen und -ärzte liefern. Die Liefermenge soll stetig gesteigert werden.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung rechnet damit, dass Ende Mai schon die Hälfte der Impfberechtigten ihre Erstimpfung erhalten haben könnten. Mitte Juni könnten es dann schon 75 % sein.

Werde ich auch geimpft, wenn ich schon mit Covid-19 infiziert war?

In Deutschland haben mehr als 2,5 Millionen Menschen die Corona-Infektion überstanden. Damit haben sie bereits eine ausreichende Immunität gegen das Coronavirus aufgebaut, die zumindest für 5 bis 6 Monate erhalten bleibt. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt, Genesene daher frühestens 6 Monate nach der Genesung zu impfen. Während alle anderen in der Regel 2 Impfdosen benötigen, brauchen Genesene nur eine einmalige Dosis.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du schon eine Corona-Infektion durchgemacht hast, kann ein Antikörpertest Aufschluss geben. Es gibt auch Covid-19-Antikörpertests für zuhause (Lykon Partnerlink), die dein Blut auf Antikörper analysieren. Damit kannst du herausfinden, ob du in der Vergangenheit schon mal infiziert warst – oder dich im Endstadium der Erkrankung befindest. Mit dem Code KRLY01T erhältst du 15 % Rabatt bei deiner Bestellung.

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Laut STIKO gibt es keine Hinweise darauf, dass eine vorzeitige Impfung von Genesenen problematisch wäre. Ein Antikörpertest wäre also kein Muss. Allerdings solltest du zum Impftermin möglichst gesund sein. Falls du Anzeichen einer Erkältung oder Fieber hast, solltest du vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt klären, ob die Impfung trotzdem durchgeführt werden kann.

Corona-Impfberatung per Video

Fragen zur Impfung? Nutze unsere kostenlose ärztliche Impfberatung per Video. Wähle dazu auf der Startseite der App das Symptom „Coronavirus (Covid-19)” aus. Markiere das Kästchen „Ich brauche ärztlichen Rat zur COVID-19-Impfung” und wähle einen Termin, der dir passt. Die Ärztin oder der Arzt ruft dich zum vereinbarten Termin über die App an und führt die Impfberatung mit dir durch.
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