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Ärzte umfrage bestätigt: telemedizin ist weiter auf dem vormarsch

Ärzte-Umfrage bestätigt: Telemedizin ist weiter auf dem Vormarsch

Ärzte-Umfrage zu Telemedizin Titelbild
Letzte Aktualisierung:
Mi., 11. Nov. 2020

Berlin, 10. November – Eine aktuelle DocCheck-Umfrage im Auftrag des Telemedizinanbieters Kry unter 300 Ärzten* gibt Aufschluss zur Akzeptanz und Nutzung von Video-Sprechstunden von Medizinern sowie den Vorteilen und Herausforderungen für den Praxisalltag. Über ein Fünftel der befragten Ärzte (21%) bietet demnach bereits telemedizinische Leistungen an – weitere 18% haben konkrete Pläne, in die telemedizinische Anwendung einzusteigen. Gründe dafür liegen aus Sicht der Ärzte vor allem in den Vorteilen der höheren Flexibilität (49%) und gesteigerten Effizienz (42%), die digitale Leistungen mit sich bringen können.

Die Ergebnisse der Studie von Kry offenbaren, dass Telemedizin für Ärzte eine attraktive Option für ihre Berufsausübung ist, was das Gros der Befragten bestätigt: Rund die Hälfte der Ärzte (49%) verspricht sich mehr Flexibilität sowie eine höhere Effizienz (42%) durch die Nutzung von Telemedizin. Fast ebenso viele (42%) betrachten telemedizinische Leistungen, wie z.B. Video-Sprechstunden, als zukunftsorientiert und als Möglichkeit, neue Patienten zu gewinnen. 23% der Befragten erwarten von der Erweiterung ihres Angebots attraktive Zusatzerträge.

Die anhaltende Covid-19-Pandemie wirke wie ein Katalysator für die Digitalisierung des Gesundheitswesens, lautet das persönliche Fazit von 52% der befragten Ärzte. Sie sehen die verstärkte Nutzung von Telemedizin als notwendig, um den physischen Kontakt – und damit das Infektionsrisiko in Praxen und Wartezimmern – zu reduzieren. Die Umfrage zeigt nicht nur die Vorteile von Telemedizin, sondern auch die Hindernisse, die Ärzte derzeit sehen sowie die Erwartungen, die sie an die Anbieter stellen: Wichtige Kriterien für die Nutzung von Telemedizin sind für Ärzte eine einfache Handhabung (79%) und die Gewährleistung eines zusätzlichen technischen Supports (59%).

Die beiden größten Hindernisse im Ärztealltag: Corona und Bürokratie

Zugleich ist die Corona-Pandemie nach 27% der Ärzte eine der beiden größten Herausforderungen für den Praxisalltag – dicht gefolgt vom hohen bürokratischen Aufwand (22%). Dieser ist eng mit der Profitabilität einer Praxis verknüpft und für 17% der Ärzte generell eine weitere Beeinträchtigung in der täglichen Arbeit. Mehr als ein Drittel (34%) der Befragten schätzt, dass der anfallende administrative Aufwand bis zu 30% ihrer Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Für weitere 18% liegt er sogar bei bis zu 40% der Zeit. Dementsprechend antworteten 37% der Ärzte auf die Frage, was sie sich für ihre berufliche Zukunft wünschen, ganz klar: weniger Bürokratie.

Ärzte bestätigen: Video-Sprechstunden bieten zahlreiche Vorteile für ihre Patienten

Für ihre Patienten sehen Ärzte ebenso zahlreiche Vorteile durch telemedizinische Angebote: So sind 53% der befragten Ärzte der Meinung, dass sich dadurch die Wartezeit für den Patienten verringert. Das gehe für 40% der Befragten mit Bereitstellung von flexibler Hilfe einher, beispielsweise durch die postalische Zusendung des Medikaments oder die schnelle Übermittlung des Rezepts an eine Wunschapotheke, welches für 32% der Ärzte ein Gewinn durch die Telemedizin ist. Als weiteren Vorteil sieht mehr als die Hälfte (57%) der Ärzte die Möglichkeit, dass sich Patienten einfach in den eigenen vier Wänden beraten lassen können. Für 55% der Ärzte ist zudem die entfallende Anfahrt zur Praxis ein weiterer Mehrwert für ihre Patienten.

Die DocCheck-Umfrage wurde im Auftrag von Kry, im Zeitraum vom 03. September bis 10. September 2020, durchgeführt. Sie schloss insgesamt 300 deutsche Ärztinnen und Ärzte ein, die in mittelgroßen Praxen (800 bis 1.500 Patienten pro Quartal) tätig waren.

*Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen & personenbezogenen Wörtern wird die männliche Form genutzt.

Über Kry

Kry ist mit mehr als 2.4 Millionen durchgeführten Video-Sprechstunden europäischer Marktführer im Bereich digitaler Arztbesuch. Mit einer App ermöglicht Kry Patienten auf unkompliziertem Weg eine professionelle medizinische Diagnose und Beratung durch in Deutschland zugelassene Ärztinnen und Ärzte. Die Patienten können innerhalb weniger Minuten über die App mit einem Arzt sprechen und erhalten bei Bedarf ein Rezept, Überweisung oder eine Krankschreibung. Damit ergänzt Kry die medizinische Versorgung vor Ort. Kry ist seit August auch für gesetzlich Versicherte erstattungsfähig. Das Unternehmen startete 2014 in Schweden und verbindet medizinische Expertise mit neuester digitaler Technologie.

Weitere Informationen unter: [www.kry.de](https://www.kry.de/ “Kry | Zum Arzt gehen, ohne zum Arzt zu gehen")

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