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Welche Rezepte stellen Kry Ärzte aus?

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Welche Rezepte stellen Kry Ärzte aus?
„Ich brauche eigentlich nur ein Rezept”: So beginnen viele Gespräche beim Hausarzt.

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Oft weißt du schon vorher, welche Medikamente dir helfen und welche du am besten verträgst – zum Beispiel, wenn du Heuschnupfen hast oder sich ein Migräneanfall ankündigt. In der Regel musst du dann trotzdem eine Arztpraxis aufsuchen, weil das benötigte Medikament rezeptpflichtig ist. Mit der Kry App kannst du dir dein Rezept aber auch bequem von zu Hause aus ausstellen lassen.

Das geht ganz einfach: Buche einen Videotermin, lass dich ärztlich beraten und erhalte dein digitales Privatrezept anschließend in der App. Danach kannst du dein Rezept entweder in deiner Apotheke vor Ort einlösen oder dir die Medikamente über eine Versandapotheke nach Hause liefern lassen. Hier erfährst du, für welche Art von Medikamenten du bei uns ein Rezept erhalten kannst – und welche davon ausgeschlossen sind.

Welche Medikamente kann ich mir bei Kry verschreiben lassen?

Soweit medizinisch notwendig, können dir unsere Ärztinnen und Ärzte Rezepte für viele gängige Beschwerden ausstellen. Hier findest du einen Überblick der Krankheiten und Symptome, die telemedizinisch behandelt werden können.

Dazu zählen u.a. Beschwerden in den Bereichen

Für welche Medikamente kann ich kein Rezept erhalten?

Betäubungsmittel, Beruhigungsmittel und starke Schmerzmittel erfordern oft eine strenge ärztliche Kontrolle. Bei starken Beschwerden können komplexe Krankheitsursachen vorliegen, die ganz ausführlich untersucht werden müssen. Einige Arzneimittel haben möglicherweise starke Nebenwirkungen: Hier muss eine Ärztin oder ein Arzt die Einnahme regelmäßig überwachen.

Betäubungsmittel und starke Schmerzmittel

Unsere Ärztinnen und Ärzte können dir kein Rezept für Medikamente ausstellen, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen.

Dazu zählen:

  • Morphin
  • Cannabisprodukte
  • Tilidin-Tropfen
  • Codein, Dihydrocodein
  • Methylphenidat (Ritalin)

Auch für starke Schmerzmittel, Opiate und Opioide wie Tramadol stellen unsere Ärztinnen und Ärzte keine Rezepte aus.

Beruhigungsmittel und Schlaftabletten

Für Benzodiazepin-Derivate wie Diazepam („Valium”), Lorazepam („Tavor”) und Oxazepam kannst du über Kry kein Rezept erhalten.

Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Medikamente, die potenziell abhängig machen können, müssen ärztlich überwacht werden. Daher können solche Arzneimittel nur in absoluten Ausnahmefällen und nach gründlicher Abwägung durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt verschrieben werden.

Sonstige Medikamente

Ausgenommen sind auch Verhütungsmittel, Medikamente für einen Schwangerschaftsabbruch und zur Kinderwunschbehandlung.

Wie bekomme ich ein Online-Rezept?

Um ein Rezept zu erhalten, musst du vorab mit einer Ärztin oder einem Arzt gesprochen haben. Dank der Videosprechstunde musst du dazu aber nicht mehr das Haus verlassen. Die Ärztinnen und Ärzte bei Kry können dir genauso wie deine Hausärztin oder dein Hausarzt Rezepte ausstellen. Beachte, dass es sich dabei um Privatrezepte handelt. Das heißt, dass du gegebenenfalls die Medikamente selbst bezahlen musst, je nachdem, wo du versichert bist. Auch bei uns gilt: Ohne ärztliche Beratung stellen wir keine Rezepte aus.

Was kostet ein Online-Rezept?

Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage ist es in Deutschland noch nicht möglich, Kassenrezepte digital auszustellen. Daher können unsere Ärztinnen und Ärzte nur Privatrezepte ausstellen. Das bedeutet, dass du, wenn du gesetzlich krankenversichert bist, die Kosten deiner Medikamente zur Zeit noch selbst tragen musst.

Privatversicherte (und in einigen Fällen auch gesetzlich Versicherte) können sich je nach Tarif die Kosten anschließend von ihrer Krankenversicherung erstatten lassen. Dafür solltest du dir bei Abholung deiner Medikamente in der Apotheke eine unterschriebene Kopie des Rezepts geben lassen. Bei Online-Bestellung der Medikamente bekommst du die Rechnung per E-Mail.

Sobald sich die gesetzlichen Bestimmungen zum E-Rezept in der Bundesrepublik Deutschland ändern, werden wir dir ermöglichen, Kassenrezepte digital zu erhalten.

Wie erhalte ich meine Medikamente?

Bei Kry erhältst du dein Rezept direkt in der App. Hol die Medikamente in deiner Apotheke vor Ort ab oder lass sie dir bequem nach Hause liefern. Hier findest du weitere Infos zur Abholung und zur Lieferung nach Hause.

Sprich mit einem Arzt

Bei Kry kannst du dir schnell und unkompliziert ärztlichen Rat per Video holen – und deine Kasse zahlt.
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Kaum so groß wie ein Stecknadelkopf und doch so sehr gefürchtet: die Zecke. Um das kleine Spinnentierchen und seinen Stich kursieren zahlreiche Irrglauben. Daher bringen wir Licht ins Dunkel, erklären, wie du eine Zecke sicher entfernst und geben Hinweise dazu, wie du dich vor ihrem Stich schützt. Die Zecke gehört zu den Spinnentieren und ist etwa 3 bis 4 Millimeter groß. Sie gehört außerdem zu den Parasiten und ernährt sich daher ausschließlich vom Blut ihres Wirtes. Zecken können Menschen und Tiere befallen, wobei ihr Stich zumeist unmerklich ist. Grund für die Besorgnis um die Zecke ist vor allem die Tatsache, dass Zecken Krankheitserreger übertragen können und dadurch eine Ansteckung mit Infektionskrankheiten wie Lyme-Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Ehrlichiose und weiteren Erkrankungen verursachen können. Irrglauben rund um die Zecke 1. Irrglaube: Zecken beißen Hast du gewusst, dass Zecken gar nicht beißen, sondern stechen? Aus anatomischer Sicht, kann eine Zecke nämlich gar nicht beißen. Hat die Zecke einen Wirt gefunden, schneidet sie ihm mit ihrem Mundwerkzeug in die Haut und sticht zum Blutsaugen mit einem zungenähnlichen Stachel zu. 2. Irrglaube: Zecken fallen von Bäumen Auch, dass Zecken auf Bäumen lauern und auf ihren Wirt beim Vorübergehen herabfallen, ist ein Ammenmärchen. Zecken halten sich vorrangig im Dickicht auf, also hohen Gräsern, wildem Gestrüpp und dichten Hecken. 3. Irrglaube: Schwarzkümmelöl beugt einem Zeckenstich vor Die Wirksamkeit von natürlichen Zeckenschutzmitteln, wie Kokosöl, Lavendelöl oder Schwarzkümmelöl ist umstritten. Bislang gibt es noch keine wissenschaftliche Beweise dafür, dass natürliche Repellents vor dem Stich eine Zecke schützen. 4. Irrglaube: Der Kopf der Zecke darf auf keinen Fall stecken bleiben Beim Entfernen kann es passieren, dass Reste der Zecke stecken bleiben. Dabei handelt es sich jedoch nicht um den Kopf, sondern um das Beißwerkzeug. Aus biologischer Sicht hat die Zecke nämlich gar keinen Kopf. Falls Teile der Zecke in der Wunde stecken bleiben, ist das normalerweise unbedenklich, da die Haut die Reste von alleine abstoßen wird. 5. Irrglaube: Zecken zu entfernen ist schwierig und sollte von einem Arzt gemacht werden Wenn du an dir, deinem Kind oder deinem Haustier eine festsitzende Zecke entdeckst, kannst du diese ganz einfach in wenigen Schritten entfernen. Und das solltest du auch umgehend tun, denn je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Infektionsrisiko. Es ist daher nicht ratsam, auf einen Termin beim Arzt zu warten, um die Zecke zu entfernen. Das einzige, worauf du bei der Entfernung wirklich Acht geben solltest, ist nicht auf den Zeckenkörper zu drücken oder sie zu töten, bevor du sie von der Haut entfernt hast. Denn durch das Drücken oder das Absterben gelangt der Inhalt des Zeckendarms in die Einstichstelle und fördert so die Übertragung von Krankheitserregern. Eine Zecke sicher entfernen Mit diesen simplen Handgriffen wirst du die Zecke los: Mit einer Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenzange nimmst du die Zecke direkt über der Haut. Es ist wichtig, dass die Pinzette oder Zange so angesetzt wird, dass sie den Zeckenkörper nicht zerquetschen kann. Nun hebelst du die Zecke vorsichtig aber mit leichtem Zug heraus. Achte darauf, nicht zu stark zu ziehen oder gar zu reißen, damit ein möglichst großer Teil der Zecke entfernt wird. Falls Reste der Zecke in der Wunde bleiben, kannst du versuchen diese mit einer Zeckenkarte herauszukratzen. Versuche nicht, die Zecke aus der Wunde zu quetschen. Beseitige die Zecke in einem Taschentuch. Nach der Entfernung solltest du die betrofffene Hautstelle mit einem Antispetikum desinfizieren. In den kommenden Tagen und Wochen solltest du die Einstichstelle beobachten, um schnell auf eventuell auftretende Hautveränderungen reagiern zu können. Falls Veränderungen auftreten, solltest du allerdings zeitnah einen Arzt aufsuchen. Tipp: Wenn die Zecke so klein ist, dass sie mit einer Pinzette oder Zeckenkarte kaum zu entfernen ist, kannst du es auch mit Schlinge aus einem Faden oder Zahnseide probieren. Die Schlinge einfach eng an der Haut um die Zecke legen, zuziehen und vorsichtig herausziehen. Vor Zecken schützen Wenn du in der Natur unterwegs bist, kannst du dich mit diesen Vorsichtsmaßnahmen vor einem Zeckenstich schützen: Meide das Dickicht. Geh lieber auf flachen Wegen, gemähten Wiesen oder breiten Trampelpfaden spazieren, als durch das hohe Gras zu wandern. Auch den Wegesrand solltest du meiden, wenn er dicht oder hoch bewachsen ist. Ziehe dir feste Schuhe und lange Socken an. Damit versperrst du der lauernden Zecke den direkten Weg zur Haut. Achte auf geschlossene Kleidung. Trage beim Spazieren im Wald oder hohen Gras lieber lange Hosen und langärmelige Oberteile. Idealerweise steckst du deine Hose auch in die Socken, um der Zecke keinerlei Angriffsfläche zu bieten. Trage Repellents auf. Es gibt eine ganze Reihe Insektenschutzmittel, die ebenso wie Mückenspray den Geruch, die Feuchtigkeit und die Temperatur der Haut verändern und sie für Zecken unattraktiver macht. Pflege deinen Garten. Um Zeckenherde zu vermeiden, ist es ratsam die Hecken zu beschneiden, den Rasen zu Mähen und dichtes Gestrüpp im Garten zu stutzen. Nach Zecken absuchen. Nach deinem Ausflug in die Natur, solltest du dich (und gegebenenfalls auch deine Kinder und Haustiere) anschließend gründlich absuchen. Zecken bevorzugen Stellen, an denen die Haut warm und dünn ist, also unter den Armen, in der Kniekehle, zwischen den Zehen oder Fingern, im Bauchnabel oder auch am Kopf. Übrigens: Auf heller Kleidung, kannst du die kleinen Biester schneller erkennen, bevor sie es sich auf deiner Haut gemütlich machen. Zeckenstich, und nun? Wenn du dir oder deinem Kind eine Zecke entfernt hast und eine lokale Hautveränderung, wie zum Beispiel einen Ausschlag, feststellst, solltest du das von einem Arzt überprüfen lassen. Mit der Kry App kannst du ganz bequem vor deinem Termin mit einem Arzt ein Foto von der betroffenen Hautstelle hochladen. Unsere Ärzte können dir dabei helfen, der Ursache auf den Grund zu gehen und dich zum weiteren Vorgehen beraten. Gegebenenfalls erhältst du von unseren Ärzten auch ein Rezept, eine Krankschreibung und/oder eine Facharztüberweisung. Auch für Insektenstiche anderer Art, sowie Hautausschläge ohne erkennbaren Stich oder Biss erhältst du über Kry ärztlichen Rat.