Häufig gestellte Fragen

Wir haben hier einige häufig gestellte Fragen gesammelt und sachliche Antworten zusammengestellt, die wir tatsächlich aufgrund der verfügbaren Informationen geben können. Wenn du die Antwort auf deine Frage nicht findest, kannst du uns gern kontaktieren und deine Frage direkt stellen. Das Kontaktformular findest du weiter unten.

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Fragen zu Symptomen

Fragen zur Ansteckung

Fragen zur Behandlung

Sonstige Fragen

Fragen zur Hilfe durch KRY

Fragen zu Symptomen

Die Symptome bei COVID-19 ähneln denen der Grippe. Es treten Fieber, Husten und Atemwegsbeschwerden auf. Die Beschwerden können mild verlaufen und von selbst wieder abklingen. Teilweise kommt es zu ernsthafteren Symptomen mit starken Atembeschwerden, die medizinisch behandelt werden müssen. Lungenentzündungen und Nierenversagen sind weniger häufig, können aber vor allem ältere Menschen oder Personen betreffen, die bereits ein geschwächtes Immunsystem haben.

Wenn du nur milde Beschwerden hast, solltest du zu Hause bleiben, um die Ausbreitung einer möglichen Infektion zu verringern. Wenn du Kontakt zu einer Person hattest, bei der eine Infektion vermutet oder bestätigt wurde, suche bitte telefonisch ärztlichen Rat und gehe nicht direkt in die Praxis oder Notaufnahme. Außerdem solltest du dir ärztlichen Rat einholen, wenn du Atemwegsprobleme hast und

  • dich in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen aufgehalten hast, in denen vermehrt Lungenentzündungen aufgetreten sind,
  • oder in der Pflege, einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus tätig bist,
  • oder zu einer der Risikogruppen gehörst.

Das lässt sich ohne Test nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dir um COVID-19 handelt hängt von deinen Symptomen und deinem Umfeld der letzten 14 Tage ab. Dabei spielt es auch eine Rolle ob du Kontakt zu infizierten Personen hattest, oder Personen die selbst mit einer infizierten Person in Kontakt waren.

Tritt bei dir Husten auf, solltest du ärztlichen Rat einholen, wenn

  • du in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einer infizierten Person hattest, bei der offiziell im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • bei dir Vorerkrankungen bestehen oder deine Atemwegsbeschwerden schlimmer werden (z. B. Atemnot, hohes Fieber)
  • du bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommst, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z. B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Wenn du keine Symptome mehr hast, solltest du mindestens 48 Stunden zu Hause bleiben. Eine Testung bei Personen ohne Symptome wird derzeit nicht empfohlen.

Hol im Einzelfall ärztlichen Rat ein, insbesondere wenn die Möglichkeit besteht, dass sich die Person angesteckt hat.

Wenn du schwere Atembeschwerden und Fieber hast, benötigst du unter Umständen ärztliche Hilfe und solltest ärztlichen Rat einholen. Bei Verdacht auf eine Infektion erhältst du Unterstützung beim Transport zur richtigen Notaufnahme.

Der Test ist ein Abstrich von deinem Rachen, der dann auf das Virus ausgewertet wird.

Jeden Tag erfahren wir mehr über das Coronavirus. Bisher haben wir keine Informationen darüber, ob sich die Ansteckungsgefahr für Kinder von der für Neugeborene unterscheidet.

Nein, nichts weiter als die existierenden Ratschläge zu befolgen. Derzeit gibt es keine spezifischeren Ratschläge für schwangere Frauen.

Wenn du die Ratschläge befolgst und damit dein bestmöglichstes tust, kannst du schon viel dazu beitragen dich zu schützen.

Zu Beginn des Ausbruchs einer neuen Krankheit kann es schwierig sein, allgemeingültige Schlüsse zu ziehen. Da es derzeit nicht sicher ist, wie viele Menschen tatsächlich mit dem Virus infiziert sind, ist es kaum möglich, eine verlässliche Sterblichkeitsrate anzugeben.

Fragen zur Ansteckung

Das Coronavirus wird über die Tröpfchen übertragen, die beim Husten oder Niesen ausgestoßen werden – daher der Name Tröpfcheninfektion. Zur Übertragung kann es kommen, wenn du engen Kontakt zu infizierten Personen hast, aber auch über Oberflächen und Gegenstände. Wenn du zum Beispiel eine Türklinke anfasst, die zuvor jemand anders angefasst hat, und dich danach im Gesicht berührst, dich am Auge kratzt oder mit den Händen den Mund außen oder innen berührst, kannst du dich anstecken.

Die Infektion trat erstmals in Wuhan, in der Provinz Hubei in Zentralchina auf.

Es sind sieben Typen von Coronaviren bekannt, die den Menschen befallen können. Die meisten verursachen einfache Erkältungssymptome. SARS brachte schwere Atemwegsbeschwerden mit sich, und das MERS-Coronavirus verursachte Lungenentzündungen und sonstige Komplikationen.

Bei COVID-19 haben wir immer noch einiges dazuzulernen. Noch haben wir kein klares Bild davon, ob sich eine Person mehrmals anstecken kann.

Nein. In China wurde jedoch von einem Fall berichtet, in dem ein Haustier positiv getestet wurde, bei dem vermutet wird, dass es sich an seinem Halter angesteckt hat.

Berechnungen zufolge erholt sich eine Person mit mildem Krankheitsverlauf innerhalb von zwei Wochen. Personen mit einer schwerwiegenderen Erkrankung genesen dagegen langsamer.

Wenn du Husten und Atembeschwerden, aber kein Fieber hast, solltest du telefonisch ärztlichen Rat bei einer medizinischen Einrichtung einholen. Mildere Symptome ohne Fieber können zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Exakte Zahlen liegen dazu derzeit nicht vor, weshalb eine Prognose über eine abschließende Zahl derzeit nicht wirklich möglich ist.

Die Vermutung liegt nahe, dass es etwas beschwerlicher werden könnte, da das Immunsystem bereits betroffen ist, es liegen aber noch keine Informationen vor, die diese Vermutung bestätigen.

Derzeit gibt es dazu keine Informationen. Die Infektion kann allerdings schwerer verlaufen.

Die medizinische Einschätzung dieser Frage übernimmt die Einrichtung, die für deine Behandlung zuständig war. Wir gehen davon aus, dass du symptomfrei sein und zwei negative Testergebnisse haben musst.

Nein.

Es gibt einen Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Mundschutz und einer Atemschutzmaske, wie sie von zugelassenem medizinischem Fachpersonal verwendet wird. Ein Mundschutz kann unter Umständen verhindern, dass eine infizierte Person andere Menschen ansteckt. Er bietet allerdings keinen Schutz vor einer eigenen Ansteckung. Atemschutzmasken werden in Quarantäneeinrichtungen von zugelassenem medizinischem Fachpersonal in Verbindung mit sonstiger Schutzausrüstung verwendet und sollen so einen angemessenen Schutz des Personals gewährleisten.

Fragen zur Behandlung

Die Behandlung einer Viruserkrankung zielt immer darauf ab, in erster Linie die Symptome zu lindern und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Bei milden Symptomen können Patienten zu Hause behandelt werden, indem sie sich ausruhen. Schwerwiegendere Atembeschwerden werden im Krankenhaus medizinisch behandelt.

Nein, bisher gibt es noch keine Impfung. Es wird aber bereits an der Entwicklung eines Impfstoffs gearbeitet. Die Herstellung eines sicheren und wirksamen Impfstoffs ist ein langer Prozess. Zwar wurde dies von der WHO als Priorität definiert, der Prozess kann aber mehr als ein Jahr dauern.

Die gleichen Produkte, die du auch verwendest, um eine gewöhnliche Erkältung oder eine Grippe zu lindern. Fieber senkende Mittel und eventuell etwas für die Nasenschleimhäute (Nasenspray/Nasentropfen). Ein vorsorgliches Eindecken mit Medikamenten wird allerdings nicht empfohlen!

Sonstige Fragen

Das bedeutet, dass die Person isoliert wird, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Auch das Personal trägt hier Schutzausrüstung, um sich nicht selbst anzustecken.

Da die Regierung das neue Coronavirus als Gefährdung für die Allgemeinheit und die Gesellschaft eingestuft hat, können Behörden erweiterte Befugnisse erhalten. Das heißt, dass die Infektionsschutzbehörden der Regionen das Recht haben, Anforderungen an gesundheitliche Überwachung, Quarantäne und Sperrmaßnahmen zu stellen – dies alles dient dazu, die Ausbreitung der Infektion in der Gesellschaft zu minimieren.

Nein, du musst keine zusätzlichen Lebensmittel einkaufen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat keine gesonderte Planung für Maßnahmen bei einer Ausbreitung des Coronavirus. Das Bundesamt verweist auf Anfrage aber auf die generelle Checkliste für die private Notfallvorsorge, die immer gilt.

Fragen zur Hilfe durch KRY

Unsere Ärzte stehen dir auch in Anbetracht der aktuellen Lage für ärztlichen Rat zur Verfügung.

Solltest du Symptome haben, die mit einer Infektion durch den Coronavirus in Verbindung stehen – wie Husten und Fieber – können die Ärzte bei KRY durch eine erste Konsultation ermitteln, ob du dich eventuell mit dem SARS-Coronavirus infiziert haben könntest oder nicht. Sollte dies der Fall sein vermitteln sie dich gemäß den Richtlinien der Gesundheitsbehörden an die richtige medizinische Einrichtung.

Doch auch wenn du keine erkältungs- oder grippeähnlichen Symptome aufweist, kannst du unsere Ärzte konsultieren. Denn dank einer Konsultation per Video verringerst du das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus, da du die Sprechstunde bequem von zu Hause wahrnehmen kannst.

Aktuell sind viele Hausarztpraxen und Krankenhäuser überlastet und bieten Termine entweder nur für Notfälle oder mit langen Wartezeiten an.
Die Ärzte bei KRY hingegen sind innerhalb weniger Minuten erreichbar. Auch, wenn du keine erkältungs- oder grippeähnlichen Symptome aufweist.

Zunächst können unsere Ärzte auf Grundlage deiner Symptome und der in deiner Sprechstunde erfassten Informationen beurteilen, ob dich mit dem Coronavirus infiziert haben könntest oder nicht.

Sollte dein Arzt ermitteln, dass du eventuell an COVID-19 erkrankt sein könntest, kann er dich an die entsprechende medizinische Einrichtung vermitteln. Zusätzlich stellt dein Arzt eine Überweisung für einen Coronatest aus. Außerdem kann die der Arzt sagen, ob und wo du dich registrieren lassen musst, falls du ein Risikopatient bist.

Stellt dein Arzt fest, dass es sich in deinem Fall um eine gewöhnliche Erkältung oder eine Grippe handelt, kann er dich krankschreiben, dich an einen Facharzt überweisen und/oder dir ein Rezept übermitteln, das du gleich in deiner Wunschapotheke einlösen kannst.

Nein, einen Test auf das Coronavirus können wir nicht durchführen. Unsere Ärzte können dich jedoch durch eine erste Beratung zu Symptomen und durch die Koordination rund um das Testverfahren und die Diagnostik unterstützen.

Ja. Unsere Ärzte sind auch in anderen Fällen wie üblich werktags von 7 bis 22 Uhr und an Wochenendenden und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr für dich da.

Ja. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, kann bei KRY einen Account erstellen und Arzttermine für sich buchen – unabhängig von deiner Krankenversicherung.

Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten für die Behandlung aktuell selbst tragen – wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, dies zu ändern. Für Privatversicherte ist die Nutzung von KRY erstattungsfähig.

Unsere Ärzte sind auch aktuell innerhalb weniger Minuten verfügbar.

Welche Art von Hilfe wir dir bei KRY anbieten können

Du kannst dich an KRY wenden, wenn du beim Auftreten von Symptomen Rat benötigst. Unsere Ärzte nehmen basierend auf deinen Symptomen und den Informationen aus dem Gespräch eine individuelle Beurteilung vor und vermitteln dich bei Verdacht auf COVID-19 gemäß den Richtlinien der Gesundheitsbehörden an die richtige medizinische Einrichtung. Aktuell bieten wir bundesweit allen Patienten mit COVID-19 Symptomen kostenfrei Video-Sprechstunden an.