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Corona: Häufig gestellte Fragen

Hier findest du aktuelle Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Covid-19-Symptome, Ansteckung, Krankheitsverlauf, Infektionsschutzmaßnahmen und Impfung. Außerdem erfährst du, wie dir unsere Ärztinnen und Ärzte in der Corona-Krise helfen können.

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Fragen zu Symptomen

Fragen zur Ansteckung

Behandlung und Impfung

Sonstige Fragen

Wie Kry helfen kann

Fragen zu Symptomen

Die Symptome bei Covid-19 können von Person zu Person unterschiedlich sein, erinnern jedoch an Erkältungen oder Grippe. Die häufigsten Symptome sind Husten und Fieber. Einige Betroffene haben Schnupfen und/oder einen beeinträchtigten Geruchs- und Geschmackssinn. Daneben können Halsschmerzen, Atembeschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auftreten. Schwere Verläufe können mit einer Lungenentzündung einhergehen.

Wenn du nur milde Beschwerden hast, solltest du zu Hause bleiben, um die Ausbreitung einer möglichen Infektion zu verringern. Suche telefonisch ärztlichen Rat und gehe nicht direkt in die Praxis. Deine Ärztin oder dein Arzt wird dir mitteilen, was zu tun ist – auch, ob du einen Corona-Test machen solltest.

Bei akuter Atemnot rufe den Rettungsdienst unter 112 an.

Das lässt sich ohne Test nicht eindeutig sagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dir um Covid-19 handelt, hängt neben deinen Symptomen auch von deinem Umfeld der letzten 14 Tage ab. Dabei spielt auch eine Rolle, ob du Kontakt zu infizierten Personen hattest oder Personen, die selbst mit einer infizierten Person in Kontakt waren.

Tritt bei dir Husten auf, solltest du ärztlichen Rat einholen, wenn

  • du in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einer infizierten Person hattest, bei der offiziell im Labor eine Covid-19-Diagnose gestellt wurde.
  • bei dir Vorerkrankungen bestehen oder deine Atemwegsbeschwerden schlimmer werden (z. B. Atemnot, hohes Fieber).
  • du bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommst, die ein hohes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus haben (z. B. im Krankenhaus oder der Altenpflege).

Generell gilt, dass du auch bei leichten Symptomen möglichst zu Hause bleiben solltest.

Hol im Einzelfall ärztlichen Rat ein, insbesondere wenn die Möglichkeit besteht, dass sich die Person mit dem Coronavirus angesteckt hat.

Wenn du schwere Atembeschwerden und Fieber hast, benötigst du medizinische Hilfe und solltest dringend ärztlichen Rat einholen. Bei Verdacht auf eine Covid-19-Infektion bekommst du Unterstützung beim Transport zur richtigen Notaufnahme.

Der Test ist ein Abstrich von deinem Rachen, der dann auf das Virus ausgewertet wird. Für ein zuverlässiges Testergebnis ist es wichtig, dass das Material aus dem tiefen Rachenraum entnommen wird. Beim Abstrich durch den Mund schiebt die Ärztin oder der Arzt das Teststäbchen bis hinter das Gaumenzäpfchen. Beim Abstrich durch die Nase schiebt sie oder er das Stäbchen bis zur hinteren Rachenwand. Die Entnahme kann etwas unangenehm sein, ist aber nach wenigen Sekunden vorbei.

Wenn du positiv auf das Coronavirus getestet wurdest und keinen schweren Verlauf hast, ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Isolation an. Dabei musst du auf eine räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern achten. Halte dich möglichst in einem Einzelzimmer auf, nimm Mahlzeiten getrennt ein und nutze Bad und Toilette nicht häufiger als nötig. Wenn ein Aufenthalt im gleichen Raum unvermeidbar ist, solltet ihr einen Mindestabstand von 1,5 m einhalten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Hol dir ärztliche Hilfe, wenn sich deine Symptome verstärken.

Fragen zur Ansteckung

Das Coronavirus wird über die Tröpfchen übertragen, die beim Husten oder Niesen ausgestoßen werden – daher der Name Tröpfcheninfektion. Zur Übertragung kann es kommen, wenn du engen Kontakt zu infizierten Personen hast, aber auch über Oberflächen und Gegenstände. Wenn du zum Beispiel eine Türklinke anfasst, die zuvor jemand anders angefasst hat, und dich danach im Gesicht berührst, dich am Auge kratzt oder mit den Händen den Mund außen oder innen berührst, kannst du dich anstecken.

Es sind sieben Typen von Coronaviren bekannt, die den Menschen befallen können. Die meisten verursachen einfache Erkältungssymptome. SARS brachte verschiedene Atemwegserkrankungen bis hin zu schweren Atemwegsbeschwerden mit sich, und das MERS-Coronavirus verursachte Lungenentzündungen und sonstige Komplikationen.

Die Forschung ist gerade dabei, dem Thema Immunität und Covid-19 immer mehr auf die Spur zu kommen. Nach aktuellen Forschungsergebnissen ist es wahrscheinlich, dass du nach einer Infektion noch 6 Monate lang Antikörper gegen das neuartige Coronavirus im Blut hast – und die Immunität mindestens so lange anhält.

Ja, auch Kinder und Babys können sich mit Covid-19 anstecken. Jedoch haben sie nach bisherigem Erkenntnisstand eher leichte Symptome.

Erfahrungsgemäß kann sich eine Person mit mildem Krankheitsverlauf innerhalb von zwei bis drei Wochen. Personen mit einem schwereren Krankheitsverlauf erholen sich in der Regel langsamer.

Mit einem Antikörpertest kannst du feststellen, ob du entsprechende Antikörper im Blut aufweist und daher schon mit SARS-CoV-2 infiziert warst. Bei einem positiven Antikörpertest ist es wahrscheinlich, dass du eine Weile vor einer erneuten Infektion geschützt bist. Allerdings kann man wahrscheinlich nicht von einer 100-prozentigen Immunität sprechen.

Momentan scheint das Coronavirus ansteckender zu sein als eine Erkältung oder Grippe, da es in der Bevölkerung keine große Immunität gibt. Die Erkrankung kann, muss aber nicht schwerer ausfallen als eine Erkältung.

Derzeit gehen wir davon aus, dass die Übertragbarkeit des Coronavirus bei milden Verläufen 10 Tage nach Symptombeginn nachlässt. Bei schwereren Erkrankungen können Patienten noch länger ansteckend sein. Daher werden bei einem bestehenden Infektionsrisiko mindestens 10 Tage Isolierung bzw. Quarantäne verordnet.

Behandlung und Impfung

Die Behandlung einer Viruserkrankung zielt immer darauf ab, in erster Linie die Symptome zu lindern und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Bei milden Symptomen können Patienten zu Hause behandelt werden, indem sie sich ausruhen. Schwere Covid-19-Verläufe werden im Krankenhaus medizinisch behandelt. Dazu gehören je nach Bedarf die Behandlung von Grunderkrankungen, die Sauerstoffgabe oder die Verabreichung von Antibiotika bei zusätzlichen bakteriellen Infektionen.

Am 27.12.2020 starteten in Deutschland die ersten Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von BioNTech. Auch der Impfstoff des US-Biotechkonzerns Moderna wurde bereits von der EMA (Europäische Arzneimittelagentur) zugelassen, die ersten Lieferungen sind unterwegs. Es liegt in der Hand der Bundesländer, die Impfstoffe in den Regionen zu verteilen und zu verabreichen. Die Reihenfolge der Impfungen legt das Bundesgesundheitsministerium aufgrund der Empfehlungen des RKI fest. Die Bundesländer informieren diejenigen, die mit der Impfung an der Reihe sind.

Wie viele Impfdosen ein Bundesland bekommt, richtet sich nach der Einwohnerzahl. Für das erste Quartal können wir bundesweit mit 11 bis 13 Millionen Dosen rechnen. Falls alle Impfstoff-Kandidaten zugelassen werden, bekommt Deutschland im gesamten Jahr 2021 voraussichtlich 300 Millionen Impfstoffdosen (darunter 85 Millionen von BioNTech).

Aktuell ist noch nicht genügend Impfstoff für alle da. Deshalb hat das Gesundheitsministerium eine Priorisierung beschlossen, nach der Personengruppen geimpft werden sollen.

Zuerst werden Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen sowie Pflegepersonal geimpft. Zur Gruppe mit höchster Priorität gehören außerdem alle über 80 sowie Beschäftigte in Intensivstationen, Rettungsdiensten, Coronavirus-Impfzentren und medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko behandeln.

Die zweite Gruppe (hohe Priorität) umfasst u. a. Personen über 70, Personen mit schweren Behinderungen, Ärztinnen und Ärzte sowie Polizistinnen und Polizisten. Zur dritten Gruppe (erhöhte Priorität) zählen alle ab 60, Personen mit bestimmten Grunderkrankungen wie HIV oder Diabetes mellitus, Beschäftigte in Apotheken und Laboren sowie Lehrerinnen und Erzieher.

Eine Impfpflicht gibt es nicht. Die Coronavirus-Impfung ist freiwillig.

Die gleichen Produkte, die du auch verwendest, um eine gewöhnliche Erkältung oder eine Grippe zu lindern. Fiebersenkende Mittel und eventuell etwas für die Nasenschleimhäute (Nasenspray/Nasentropfen). Ein vorsorgliches Eindecken mit Medikamenten wird allerdings nicht empfohlen.

Sonstige Fragen

Ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren steigt das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. In Deutschland waren 85 % der an Covid-19 Verstorbenen mindestens 70 Jahre alt. Zu den sogenannten Risikogruppen zählen zudem Menschen mit Vorerkrankungen wie Krebs, Diabetes mellitus, chronischen Lungen-, Nieren- und Lebererkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck) sowie einem geschwächten Immunsystem.

Bei den meisten Menschen verläuft die Covid-19-Erkrankung mild. Sie können sich zu Hause auskurieren und erholen sich meistens nach 2 bis 3 Wochen. Patienten, die auf der Intensivstation behandelt wurden, benötigen oft zusätzliche Rehabilitationsmaßnahmen, um wieder fit zu werden.

In vielen Fällen verursacht das Coronavirus Atemwegsinfektionen. Als mögliche Komplikation können sich diese in der zweiten Krankheitswoche zu einer schweren Lungenentzündung entwickeln, die im Krankenhaus behandelt werden muss.

Einige Covid-19-Patienten zeigten neurologische Beschwerden wie Schwindel oder Kopfschmerzen. Das lässt vermuten, dass das Coronavirus sich auch auf das Nervensystem auswirken kann. Bei schweren Krankheitsverläufen wurden auch Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen beobachtet. Einige an Covid-19 Erkrankte litten unter Hautausschlägen oder Magen-Darm-Problemen. Seltener sind schwere Entzündungsreaktionen (Hyperinflammationssyndrom), die bei vielen Betroffenen zu einem tödlichen Organversagen führten.

Es gibt keine Studien, die das belegen. Nahrungsergänzungsmittel können weder eine Corona-Infektion verhindern noch die Erkrankung heilen. Sie sind dazu da, um die normale Ernährung durch Vitamine oder Mineralstoffe zu ergänzen. Vitamin D ist wichtig, um das Immunsystem aufrecht zu erhalten. Allerdings nützt dir die Einnahme von Vitaminpräparaten nur dann, wenn ein ärztlich festgestellter Mangel besteht. Deine Immunabwehr stärkst du am besten durch eine gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft – und deine Gesundheit schützt du durch die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.

Das Gesundheitsamt kann eine Quarantäne verordnen, wenn ein hohes Risiko besteht, dass du dich mit dem Coronavirus angesteckt hast. Wirst du als sogenannte Kontaktperson der Kategorie I eingestuft, musst du in häusliche Quarantäne. Das ist entweder dann der Fall, wenn du engen Kontakt zu einer infektiösen Person hattest oder dich in einem Raum mit einer hohen Konzentration von infektiösen Aerosolen aufgehalten hast. Auch bei Einreise aus einem Risikogebiet musst du in Quarantäne.

Wie Kry helfen kann

Bei Kry kannst du bequem und sicher mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen und deine Symptome abklären lassen – ohne Ansteckungsgefahr, Anfahrtswege und Wartezimmer.

Auch bei anderen Beschwerden sind unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte für dich da. Durch die Video-Sprechstunde gehst du kein Infektionsrisiko ein, da du den Termin bequem von zu Hause wahrnehmen kannst. Aktuell sind viele Hausarztpraxen und Krankenhäuser überlastet und bieten Termine entweder nur für Notfälle oder mit langen Wartezeiten an. Bei akuten, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kannst du dich an Kry wenden, um zeitnah medizinische Hilfe zu bekommen.

Bei erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen wie Husten oder Fieber können die Ärztinnen und Ärzte bei Kry durch eine erste Konsultation ermitteln, ob du dich eventuell mit dem SARS-Coronavirus infiziert haben könntest oder nicht. Sollte dies der Fall sein, vermitteln sie dich gemäß den Richtlinien der Gesundheitsbehörden an die richtige medizinische Einrichtung und stellen eine Überweisung für einen Corona-Test aus.

Falls es sich in deinem Fall um eine Erkältung oder Grippe handelt, können die Kry Ärztinnen und Ärzte dich krankschreiben, an einen Facharzt vor Ort überweisen und/oder dir ein Rezept ausstellen, das du direkt in deiner Wunschapotheke einlösen kannst.

Nein, einen PCR- oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 können wir nicht durchführen. Unsere Ärztinnen und Ärzte können dich jedoch durch eine erste Beratung zu Symptomen und durch die Koordination rund um das Testverfahren und die Diagnostik unterstützen.

Ja. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich bei Kry anmelden und Arzttermine für sich buchen – unabhängig von der Krankenversicherung. Deine Kasse übernimmt die Kosten für den Termin.

Arzttermine bei Kry sind aktuell innerhalb weniger Stunden bis Tage verfügbar.

So kann dir Kry helfen

Du kannst dich an Kry wenden, wenn du beim Auftreten von Symptomen Rat benötigst. Unsere Ärztinnen und Ärzte nehmen eine individuelle Beurteilung vor und vermitteln dich bei Verdacht auf Covid-19 an die richtige medizinische Einrichtung. Die Kosten für die Video-Sprechstunde übernimmt deine Krankenkasse.